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Jonas Böber trumpft im Ruhrgebiet auf

Kasseler Schwimm-Verein zeigt in Gelsenkirchen starke Leistungen

von Timm Knappe

Am 28. und 29. September 2019 verschlug es den Kasseler SV ins Ruhrgebiet nach Gelsenkirchen. Im Zentralbad, die Heimat eines Landesleistungsstützpunktes von Nordrhein-Westfalen, forderten die Aktiven des Kasseler SV die besten Sportlerinnen und Sportler der Region heraus. Hervorzuheben sind vor allem die mit einzelnen Sportlern auch international vertretenen Mannschaften aus Dortmund und Gladbeck.

Einer der Kasseler Schwimmer wusste an diesem Wochenende am meisten zu überzeugen. So qualifizierte sich trotz starker Konkurrenz Jonas Böber als Vorlaufschnellster für das Jugendfinale über 100 m Rücken. Ein grandioser Sieg in einer grandiosen Zeit von 1:00,32 Min. zeigte Eindruck und Jonas bewies in einem spannenden Rennen seine Kämpfer-Mentalität.

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Nicht einmal 15 Minuten später klingelte es erneut im Lager der Kasseler Schwimmerinnen und Schwimmer. Wieder war es Jonas Böber, wieder gab es eine Medaille. Kam er als Dritter, neben seinem Mannschaftskameraden Sedad Krnjic über 100 m Schmetterling, erneut ins Jugendfinale, bestätigte er den Bronze-Platz in diesem in einer Bestzeit von 1:03,85 Min.. Sedad zeigte eine erneute Leistungssteigerung im Finale. Er verbesserte hier seinen eigens am Morgen aufgestellten persönlichen Rekord nochmal um 1,5 Sekunden. Während dieses Finallaufs rollte er das Feld von hinten auf und schwamm an der Konkurrenz von Platz Sechs im Vorlauf auf Platz Vier im Finale vorbei. Sowohl Jonas als auch Sedad sind noch auf der Jagd nach Pflichtzeiten für Hessische und Deutsche Meisterschaften.

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Als dritter männlicher Aktiver war noch Anselm Watschke am Start. Mit fünf Bestzeiten bei fünf Starts können sich auch seine Zeiten inzwischen sehen lassen, obwohl er vor nicht einmal zwei Jahren mit dem Leistungsschwimmen angefangen hat, was eine äußerst ehrgeizige Trainings- und Wettkampfbereitschaft erfordert.

Bei den sechs an den Start gegangenen Damen schaffte es vor vor allem Anna Penner zu überzeugen. Sie verbesserte sich auf allen ihren Strecken, pulverisierte dabei ihre alten Zeiten regelrecht und verbuchte zur Belohnung damit trotz starker Konkurrenz über 100 m Brust Platz drei.

Louise Andjelic belegte mit dem Gewinn einer Bronze-Medaille über 100 m Rücken in 1:12,83 Min., dass sie ebenfalls Ambitionen hat, ganz vorn mitzuschwimmen.

Bestzeiten schwamm aber nicht nur Louise, sondern auch Sophie Schildknecht auf einzelnen Strecken. Entscheidender aber ist, dass alle drei Schwimmerinnen sich auch über einige Strecken für die hessischen Kurzbahnmeisterschaften im Dezember qualifizieren konnten.

Alica Philippow, Caroline Böber und Helene Thielemann haben ebenfalls einige sehr gute Zeiten und neue Bestzeiten geschwommen. Wenn auch ohne Qualifikationszeiten und ohne Podestplatz, zeigte sich Trainer Christian Dittmar mit all seinen Schützlingen mehr als zufrieden.

Ein großer Dank an die unterstützenden Eltern Ramona Böber, Oliver Hupe, Holger Watschke und Thomas Uthof, sie fungierten als Kampfrichter und machten eine Fahrt nach Gelsenkirchen erst möglich.

 
Stand: 08.10.2019 14:15