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Ab in den Süden – der Saisonhöhepunkt naht

Süddeutsche Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften stehen an

von Timm Knappe

Der Kasseler SV zeigt in seiner Formkurve in den letzten Jahren stetig nach oben. Nach dem gefühlten Neuanfang 2016 und dem Wegfall einiger Leistungsträger entwickelte sich die Leistungsgruppe unter der Leitung von Christian Dittmar ständig weiter, was vor allem die Teilnehmerzahl bei Hessischen und weiteren überregionalen Meisterschaften zeigt. So konnten sich in diesem Jahr bereits drei Schwimmer des KSV für die am kommenden Wochenende stattfindenden Süddeutschen Meisterschaften qualifizieren.

Auf ins schöne Breisgau

Freiburg taucht in den Medien der Sportwelt fast ausschließlich im Fußball auf, die Schwimmwelt richtet ihre Augen aber an diesem Wochenende auf einen der letzten Tests in Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt im Sommer, auf die Süddeutschen Meisterschaften. Mit von der Partie ist Julian Wojnitsch, der die weite Reise am Freitag Nachmittag antritt, um über vier Strecken an den Start zu gehen. Der erste Blick auf das vorgestern erschienene Meldeergebnis zeigt, dass sogar Medaillenchancen bestehen, was bei der extrem starken Konkurrenz keine Selbstverständlichkeit ist. Julians Ziel ist die Medaille, vielleicht ein Finale und mit ein bisschen Glück auch noch weitere Qualifikationszeiten für die Ende Mai in Berlin stattfindenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften, für die er sich über zwei Strecken bereits qualifiziert hat.

Die jüngeren Sportler starten in Mittelhessen

Eine bedeutend kürze Anreise habe die anderen beiden Teilnehmer, Jonas Böber (Jahrgang 2004) und Timo Le (Jahrgang 2005), wenn sie am Samstag Morgen nach Wetzlar aufbrechen. Beim ausrichtenden TV Wetzlar haben beide ebenfalls gute bis sehr gute Chancen, auf das Podest zu springen, wenn sie keine Nerven zeigen angesichts der ebenfalls starken Konkurrenz aus dem Süden. Da wären zum Beispiel Stadtwerke München, Stuttgart, Startgemeinschaft Dresden, um nur ein paar der Vereine zu nennen.

Auch hier gilt es, den Fokus auch auf mögliche Qualifikationszeiten für Berlin zu richten und gleichzeitig darauf vorbereitend Wettkampfhärte zu erlangen. Die Zeitensprünge beider sind vor allem auf konzentrierte Trainingsleistungen und äußerst regelmäßige Trainingsleistungen zurückzuführen. Die Teilnahme an diesen Meisterschaften (und später auch die Fahrt nach Berlin, für die beide das Ticket bereits gebucht haben) ist die Belohnung für die Quälerei im Training.

Das Trainerteam und der gesamte Vorstand des KSV drücken den drei Sportlern und den Betreuern alle Daumen und hofft auf gute Ergebnisse, strahlende Rückkehrer und zufriedene Trainer.

 
Stand: 16.05.2019 21:45