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Aufstieg perfekt

Jungs des KSV schaffen erwarteten Wiederaufstieg in die Landesliga

von Timm Knappe

Nach vielen Stunden des Wartens war es offiziell: auch die Herren des Kasseler Schwimm-Verein starten in der DMS im kommenden Jahr in der Landesliga. Der Aufstieg gelang den Jungs des KSV, indem sie sich mit 10.308 Punkten deutlich im Bezirk Nord durchsetzten. Im gesamten Bundesland erreichten Sie den dritten Platz und steigen damit auf. Nach den zwei dramatischen Abstiegen (aus der Oberliga durchgereicht in die Bezirksliga) steht der Auftritt in Rotenburg für den Beginn besserer Zeiten.

Die Stimmung bei den KSVlern war sehr gut und die gegenseitige Unterstützung war deutlich zu sehen, was in den vergangenen zwei Jahren vermisst wurde. Auch wenn die Veranstaltung sehr chaotisch verlief, überzeugten die Jungs durch sehr gute Leistungen. Ein Schwimmer konnte durch engagierte Eltern nachkommen, weil laut Meldeergebnis der Wettkampf 30 Minuten früher begann.

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André Penner schwamm dreimal Bestzeit, besonders über 200 m Brust knackte er die 2:50,00 Minuten und holte Platz 1. Julian Wojnitsch überzeugte vor allem über die 400 m Lagen und 50 m Freistil (0:25,75). Zur Pause (Halbzeit) lag der KSV fast 400 Punkte über der geplanten Punktzahl und hatte den Aufstieg bereits im Blick. Aber nach der Pause konnten dann die guten Leistungen aufgrund der späten Uhrzeiten nicht mehr erreicht werden. Auch glaubte ein Aktiver, einen Fehler gemacht zu haben und disqualifiziert worden zu sein. Er hatte deswegen das Tempo herausgenommen und eine gute Zeit und damit viele Punkte verschenkt. Am Ende war er auf 200 m über 10 Sekunden langsamer. Ein anderer Schwimmer tauchte bei einer der härtesten Strecken (200 m Schmetterling) zu weit und wurde disqualifiziert. Glücklicherweise durfte er diese Strecke wiederholen und war beim Nachschwimmen sechs Sekunden schneller als bei seinem ersten Start. Hier stellt sich die Frage nach der Uhrzeit einer solchen Veranstaltung. Am Ende standen 10.308 Punkte im Protokoll, was zum einen ca. 300 Punkte mehr war, als die Trainer geplant hatten. Zum anderen bedeutete dies eine kleine Wiedergutmachung der Abstiegsjahre, die von Abgängen einiger Leistungsträger, dem Beenden des Schwimmsports anderer und einigen Umstellungen in der Trainingsstruktur geprägt waren. Die Konstanz der nächsten Jahre in dieser wird hoffentlich für einen längeren Verbleib in der Landesliga sorgen, was auch Hoffnung der Sportleitung ist.

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Stand: 14.02.2018 16:00