Schnellzugriff

<< zurück zum Multimediaportal

Bildergalerie >>

Bericht als pdf-Datei >>

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Einladungswettkampf 2009 der
TSG Slitisia Schlitz

von Isabel Rios

Am 04.07.2009 brachen neun mutige Mädels, ein Hahn im Korb, zwei Elternpaare und ich auf ins ferne Schlitz um sich den Gefahren und Tücken eines Wettkampfes mit Zelt-Übernachtung auszusetzen. Es fing gleich damit an, dass sich ein liebes Elternteil urplötzlich weigerte einen Teil von uns mit dem Auto dorthin zu bringen (an der Stelle noch mal vielen Dank!) und das Survivor-Training drohte zu platzen. Doch wir wären ja keine echten Kasseler Schwimmer wenn wir nicht auch dieses Problem lösen könnten, und so starteten wir am frühen Nachmittag Richtung Süd-West. Am Ziel angekommen wurden gleich die bärenstarken Muskeln unserer Mädels getestet, denn neben Zelten, Matten, Schwimmklamotten und Pavillon mussten Getränke, Spiele und allerlei andere Sachen quer durchs Schwimmbad auf die Liegewiese transportiert werden. Die Sonne stach uns auf den Kopf, doch so verlockend das kühle Wasser auch war, die Prioritäten waren klar gesetzt: Pavillon, Zelte, Wasser.

Da ungefähr acht von neun Leuten keine Ahnung von Camping hatten, brauchten wir leider etwas länger um alles fertig aufzustellen; das kühle Nass war dann jedoch umso erfrischender und verdienter! Mit einer ungemeinen Ausdauer wurde „Schweinchen-in-der-Mitte“ gespielt und auch der Sprungturm fand reizenden Anklang bei unseren Jüngsten. Anschließend trainierten wir schläfrig in der Sonne zu liegen, Lutscher zu essen und Blödsinn zu erzählen. Für den Abend war dann noch die Gaudi-Staffel geplant, zu der wir zwei Mannschaften antreten ließen. Der hoffnungsvolle Titel „die 1. (und 2.) Kasseler Putzkolonne“ geleitete uns schließlich auf den 9. und 10. Platz von insgesamt 17 Plätzen.

Die nächste Einheit unseres Survivor-Campings war die, eine geeignete Pizzeria ausfindig zu machen. Gesagt getan, wir fragten uns durch die Stadt und landeten schließlich in einem kleinen gemütlichen Lokal mit einem Kellner, der uns lieber zuflüsterte als mit uns zu sprechen. Das Essen war aber durchaus lecker und gut gefüllt rollten wir dann wieder Richtung Bad, um den Abend an einem gemütlichen Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Eingekuschelt in warme Pullis kamen dann die interessantesten Kindheits-Erinnerungen zutage. Ich meine, wer veranstaltet schon ein Nacktschneckenrennen auf der Windschutzscheibe des ungeliebten Nachbarn? Aber so sind wir eben: unerschrocken und knallhart!

Die Nacht verlief trotz arg betrunkenen Zelt-Nachbarn sehr ruhig, sodass wir am frühen Morgen frisch und munter den Weg zum Frühstück antreten konnten. Anschließend wurde die zweite Tube Sonnencreme auf den Rücken verteilt, da auch dieser Tag ein heißer zu werden versprach und niemand als Krebs nach Hause fahren wollte.

Dann trudelten so nach und nach all diejenigen ein, die nicht so mutig waren wie wir, bis wir schließlich mit 18 Aktiven vollzählig waren. Der restliche Tag ist eigentlich mit wenigen Worten beschreibbar: es war heiß, es wurde viel im Nichtschwimmerbecken geplanscht, wir waren sehr erfolgreich was Medaillen und Bestzeiten anging und es war heiß. Besonders hervor zu heben ist unsere „kleine“ Staffel mit Fine, Evita, Christina und Michelle, die mit deutlichem Abstand zu den anderen Mannschaften den 1. Platz gemacht haben und nun Besitzer eines süßen Pokals sind.

Also alles in allem war das Wochenende super schön, es hat mir super viel Spaß mit euch Survivor-Mädels gemacht und ich hoffe ihr seid nächstes Jahr auch wieder dabei.

 
Stand: 31.03.2013 18:35