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Umstellung auf das SEPA-Lastschriftverfahren >>

 

SEPA, IBAN, BIC - was ist das eigentlich?

von Norbert Kistner

Unter unseren Mitglieder bzw. deren Eltern scheint es so, dass viele noch nichts mit den Begriffen SEPA, IBAN und BIC anfangen können. Zumindest herrschen noch viele Unklarheiten. Vielleicht können die folgenden Informationen ein wenig Licht in das Dunkel bringen.

Am 01. Februar 2014 wird der allgemeine Zahlungsverkehr in 33 europäischen Ländern auf SEPA (Single Euro Payments Area) auf einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum umgestellt.

Innerhalb von SEPA werden einheitliche Formate für standardisierte Kartenzahlung, Überweisungen und Lastschriften vorgeschrieben. Für Verbraucher und Unternehmen, aber auch für Vereine, werden bargeldlose Euro-Zahlungen damit auch über Ländergrenzen hinweg so einfach und bequem wie im Heimatland. Neben den 28 EU-Ländern stellen auch Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und die Schweiz auf SEPA um. Der Zahlungsverkehr nach SEPA zwar schon heute möglich, doch die Vielzahl der Bankkunden wird dies allerdings noch nicht nutzen. Aber wie schon gesagt, spätestens zum 01.02.2014 müssen sich alle Umstellen und den SEPA-Zahlungsverkehr anwenden.
 

Die SEPA-Überweisung

Ihre Bankverbindung wird zukünftig nicht mehr mit Kontonummer und Bankleitzahl, sondern bei Überweisungen im Inland nur noch mit IBAN angegeben. Für Überweisungen ins Ausland ist bis Februar 2016 zusätzlich noch die Angabe des BIC erforderlich – danach ist diese Angabe auch im internationalen Zahlungsverkehr nicht mehr erforderlich.

  • Die IBAN (International Bank Account Number) ist die standardisierte Bankkontonummer für den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr. In Deutschland besteht die IBAN aus 22 Zeichen, in anderen Ländern können es bis zu 34 Zeichen sein.
  • Die BIC (Business Identifier Code) ist die international standardisierte Bankleitzahl. Er ermöglicht die weltweite Identifizierung von Kreditinstituten. Die BIC der Kasseler Sparkasse lautet zum Beispiel HELADEF1KAS.
  • IBAN und BIC sind auf den Kontoauszügen vermerkt bzw. müssen beim Bankinstitut erfragt werden.
     

Die SEPA-Lastschrift

Die SEPA-Lastschrift ersetzt die bisherige Lastschrift in Deutschland. Zukünftig können Sie Ihre fälligen Rechnungsbeträge, zum Beispiel Mitgliedsbeiträge der Vereine, europaweit von Ihrem Girokonto abbuchen lassen. Der fällige Mitgliedsbeitrag wird unsererseits wie gewohnt von Ihrem angegebenen Konto zu festen Stichtagen eingezogen. Eine neue Einzugsermächtigung müssen Sie uns nicht erteilen, ebenso bleibt bei der Hinterlegung einer neuen Bankverbindung alles beim Alten. Ihre uns erteilte Einzugsermächtigung gilt bei uns zukünftig als SEPA-Lastschriftmandat. Sie müssen also vorerst nichts weiter veranlassen.
 

Die weitere Vorgehsweise

In den nächsten Wochen, voraussichtlich Ende Oktober, erhalten Sie allerdings Post von uns, in dem alle relevanten Daten, wie zum Beispiel Mitglieder, Mitgliedsbeitrag, Bankverbindung, Mandat-Referenz-Nr. etc. aufgeführt sind. Unsere Bitte an Sie besteht im Wesentlichen darin, die hierin aufgeführte Bankverbindung (IBAN und BIC) zu kontrollieren, da diese unsererseits aus der alten Bankleitzahl und Kontonummer automatisch generiert wurde. Leider halten sich nicht alle Bankinstitute an das allgemein übliche Verfahren zum Generieren der IBAN. Abweichungen bitten wir Sie uns schriftlich auf dem Postweg auf der beigefügten Änderungsmitteilung mitzuteilen.

Der Kasseler Schwimm-Verein e.V. hat seit schon seit geraumer Zeit seine Formulare entsprechend den neuen Richtlinien umgestellt. Die Formulare finden Sie auf unsere Homepage unter der Rubrik Organisation, Formulare, Mitglieder.

Sobald uns weiter Informationen vorliegen, wenn wir diese entsprechend weitergeben.

 
Stand: 28.09.2013 18:30